an vielen Orten überall auf der
Welt wurde auch in diesem Jahr wieder an die
Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 81 Jahren
gedacht. Auch in unserem Bistum gab es wieder entsprechende
Veranstaltungen. Rückblicke auf einige dieser
Veranstaltungen finden Sie auf unserer
Homepage.
Gleichzeitig zum Gedenken an Nagasaki am 9. August findet
jährlich das Gedenken an den Todestag von Franz Jägerstätter
statt. 83 Jahre nach seiner Hinrichtung widmete sich das
Treffen in St. Radegund dem Thema
Kriegstraumatisierung und der intergenerationellen
Weitergabe von Traumata. Einen Bericht des
Treffens mit den Vorträgen zum Nachschauen finden Sie
ebenfalls auf unserer
Homepage.
Im Mai veröffentlichte unser Papst seine erste Enzyklika
Magnifica
Humanitas. Im letzten
Rundbrief fasste
Stefan Silber die friedensethische Aspekte
schon zusammen. Nun will er sie auch noch einmal
online vorstellen und
sich mit uns darüber am 23. September (s.u.) austauschen. Gleich zu Beginn des Septembers wird unsere neue
Wanderfriedenskerze, die wiederum Schwester Katharina aus
dem Dachauer Karmel gestaltet hat, mit anderen
Wanderfriedenskerzen im Frankfurter Dom auf die Reise
geschickt.Sie kann dann ausgeliehen werden. Reservierungen
können wir wieder über
muenchen@paxchristi.de
aufnehmen.
Begleitmaterialen
können vom Diözesanverband Rhein-Main bezogen werden.
Mit all den Informationen wünscht einen guten Start in den
Herbst
Ihr/Euer Martin Pilgram,
Vorsitzender von pax christi im Erzbistum München und Freising
08.
September
2026, 18:00 Uhr Friedensgottesdienst
pax
christi lädt ein zum monatlichen Friedensgottesdienst in der
Krypta von St. Bonifaz. Im September wird unser Geistlicher
Beirat, Charles Borg-Manché, den Gottesdienst mit uns
feiern.
Nach dem Gottesdienst können wir uns wieder im
Pfarrzentrum von St. Bonifaz treffen. (mehr)
Ort: St. Bonifaz, Krypta,
München, Karlstr. 34
23. September 2026, 19:00
Uhr Friedensethische Aspekte in Magnifica
Humanitas
Stefan
Silber, Lehrstuhlvertreter für Systematische Theologie an
der Universität des Saarlands, Mitglied des
Wissenschaftlichen Beirats von pax christi Deutschland und
des Ökumenischen Instituts für Friedenstheologie (OekIF)
führt in die friedensethischen und friedenstheologischen
Themen in der Enzyklika Magnifica Humanitas ein. (mehr)
Anschließend Diskussion.
13.00 Uhr Kundgebung Schlossplatz Stuttgart,
ca. 14.00 Uhr Demozug durch Stuttgart,
ca. 15.00 Uhr Abschlusskundgebung Schlossplatz. Flyer und Plakatestehen ab sofort zum Bestellen oder Download
bereit.
Aufruf für die Demonstration am 3. Oktober 2026: aktuelle und weitere Infos siehe
https://friedensdemo0310.org
14. Oktober
2026, 19:00 Uhr
Friedenstüchtig werden - Plädoyer für den Pazifismus
Buchvorstellung
und Gespräch mit Wigbert Tocha und Clemens Ronnefeldt Der
Bellizismus ist mit Macht zurück. Kriegsdenken und
Kriegshandeln bestimmen die Politik in einem erschreckenden
Ausmaß. Kriegskonformismus breitet sich aus. (mehr)
23.-25. Oktober 2026 pax christi Delegiertenversammlung
pax
christi - Deutsche Sektion e.V. tagt wieder in Altenberg
Vom 23. - 25. Oktober tagt die pax
christi-Delegiertenversammlung wieder in Haus Altenberg
in Odenthal. Weitere Informationen folgen
noch. Wer auf die Delegiertenversammlung
mitfahren möchte, melde sich bitte unter
muenchen@paxchristi.de
Ort: Jugendbildungsstätte Haus
Altenberg, Ludwig-Wolker-Straße 12, 51519 Odenthal
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interessieren könnte:
1. September
2026
Antikriegstag 2026
am
Antikriegstag, dem 01.09.2026 sind für verschiedene
Zeiträume Veranstaltungen geplant.
1. September 2026 - 10:00 Uhr im EineWeltHaus,
Schwanthalerstr. 80
Vortrag von Jürgen Wagner, Informationsstelle
Militarisierung
Veranstalter: ver.di Senioren
1. September 2026 - 17.00 Uhr Karlsplatz/Stachus
Kundgebung zum Antikriegstag mit Beiträgen von Jürgen
Wagner/IMI, Tübingen
und Gewerkschafter:innen, ab 18.00 Uhr Demonstrationszug zum neuen
Gewerkschaftshaus, Schwanthalerstr. 64.
Veranstalter: Verdi, Münchner Friedensbündnis
Di. 1. Sept. 2026 - 19. 00 Uhr Gewerkschaftshaus,
Schwanthalerstr. 64 Streitgespräch: "Wie schaffen wir Frieden?"
mit Jürgen Wagner, Informationsstelle Militarisierung,
Tübingen
und Nico Pappe, Osteuropa-Forum Bonn
anschließend Diskussion Veranstalter DGB München
4. September
2026, 18:00 Uhr Gedenken an Friedrich Ritter von Lama
zu seinem 150. Geburtstag
Friedrich
Ritter von Lama war ein katholischer Schriftsteller und
Journalist. Als solcher leistete er publizistischen
Widerstand gegen die Nationalsozialisten und erhielt dafür
1937 Schreibverbot. Nach mehreren Verhaftungen wurde er
schließlich 1944 ins Gefängnis München-Stadelheim
verschleppt und dort am 9. Februar 1944 ermordet. Er zählt
zu den 20 von der Erzdiözese München und Freising geehrten
Märtyrern. Zu seinem 150. Geburtstag am 4. September wird
seiner mit einem Gottesdienst und der Einweihung einer neuen
Gedenktafel an seinem früheren Wohnhaus in Gauting gedacht.
18 Uhr: Gedenkgottesdienst in der
Pfarrkirche St. Benedikt (Pfarrweg 3, 82131 Gauting)
19 Uhr:Feierliche Einweihung
einer neuen Gedenktafel am ehemaligen Wohnhaus
durch Generalvikar Christoph Klingan (Ledererstraße 15,
82131 Gauting)
WARUM ICH – Wolf D. Kroll
„WARUM
ICH – Wolf D. Kroll“ verbindet
dokumentarische Elemente mit erzählerischer Kraft. Der
Antikriegsfilm erzählt die Geschichte der 37-jährigen
Journalistin und Mutter Emma – gespielt von Sandra
Fronterré, die den Auftrag erhält, eine Reportage über
Wolf D. Kroll zu machen, der 1945 als 17-jähriger Soldat
die Schlacht um die Seelower Höhen, eine der letzten und
brutalsten Schlachten vor dem Ende des Zweiten
Weltkrieges, überlebte. Was als journalistischer Auftrag
beginnt, entwickelt sich für Emma zu einer persönlichen
und emotionalen Reise in die Vergangenheit und
Gegenwart, denn ihr 17-jähriger Sohn möchte ebenfalls
Soldat werden. Es stellt sich also die Frage, ob sich
die Geschichte wiederholen wird, in Zeiten, in denen
gefordert wird, Deutschland wieder kriegstüchtig zu
machen. (mehr)
16. - 18.September 2026 „Jenseits der Polarisierung
– Perspektiven für
gesellschaftlichen Zusammenhalt in Ost und West“ Renovabis Kongress
Der
gesellschaftliche Zusammenhalt in Europa steht unter
massivem Druck. Polarisierung, Vertrauensverlust
gegenüber Institutionen, digitale Blasen und die Folgen
des Krieges gegen die Ukraine haben die sozialen
Bindungen geschwächt. Diese Entwicklungen haben
weitreichende Konsequenzen: Einsamkeit wird zum
Massenphänomen, psychische Belastungen nehmen zu, und
die Betonung individueller Einzigartigkeit fördert
Tendenzen, die Kooperation erschweren. Je geringer der
Zusammenhalt, desto höher die Kosten für Kooperation.
Das betrifft Mittel-, Ost- und Westeuropa gleichermaßen,
mit z.T. unterschiedlichen Einflussfaktoren. Europa
könnte den Kipppunkt bereits überschritten haben – jede
neue Krise wird schwerer zu bewältigen. Kirchen verfügen
über ein enormes Potenzial, Menschen zu verbinden,
Vertrauen zu fördern und Solidarität zu leben.
Allerdings sind sie selbst von Spaltung betroffen bzw.
haben mit Kräften zu kämpfen, die spaltend wirken. Beim
Kongress wollen wir uns damit auseinandersetzen, wie wir
diesen Entwicklungen entgegenwirken können, welche
Handlungsperspektiven sich eröffnen und wie unsere
Gesellschaften wieder stärker zusammenwachsen können.(Der
gesellschaftliche Zusammenhalt in Europa steht unter
massivem Druck. Polarisierung, Vertrauensverlust
gegenüber Institutionen, digitale Blasen und die Folgen
des Krieges gegen die Ukraine haben die sozialen
Bindungen geschwächt. Diese Entwicklungen haben
weitreichende Konsequenzen: Einsamkeit wird zum
Massenphänomen, psychische Belastungen nehmen zu, und
die Betonung individueller Einzigartigkeit fördert
Tendenzen, die Kooperation erschweren. Je geringer der
Zusammenhalt, desto höher die Kosten für Kooperation.
Das betrifft Mittel-, Ost- und Westeuropa gleichermaßen,
mit z.T. unterschiedlichen Einflussfaktoren. Europa
könnte den Kipppunkt bereits überschritten haben – jede
neue Krise wird schwerer zu bewältigen. Kirchen verfügen
über ein enormes Potenzial, Menschen zu verbinden,
Vertrauen zu fördern und Solidarität zu leben.
Allerdings sind sie selbst von Spaltung betroffen bzw.
haben mit Kräften zu kämpfen, die spaltend wirken. Beim
Kongress wollen wir uns damit auseinandersetzen, wie wir
diesen Entwicklungen entgegenwirken können, welche
Handlungsperspektiven sich eröffnen und wie unsere
Gesellschaften wieder stärker zusammenwachsen können.(mehr)
Ort: Asamsaal (Asamgebäude, Marienplatz
7, 85354 Freising) oder livestreams
Wenn Trauma und Politik
aufeinander treffen
Dr.
Gabor Maté im Gespräch mit medico international: Als
weltweit bekannter Arzt, Traumaspezialist und Autor
erreicht Gabor Maté ein Millionenpublikum. Medizin,
Psychologie und Neurowissenschaften verbindend betont
er, dass psychische Störungen, Suchtverhalten und
Autoimmunerkrankungen ihren Ursprung häufig in
unverarbeiteten Traumata haben. Seine Arbeit ist teils
biographisch geprägt: Als Kind überlebte er den
Holocaust. (mehr)
Ort:
Fat Cat im alten Gasteig
Rosenheimer Straße 5, München
23. September 2026, 18:00
Uhr Kognitive Kriegsführung und die
Rolle der Medien
Die Militarisierung vieler gesellschaftlicher
Bereiche ist nicht mehr schleichend, sie ist gesetzt.
Merz zielt auf die „konventionell stärkste Armee
Europas“ und sieht eine Führungsrolle Deutschlands in
der NATO. „Wehrhaft, kriegstüchtig“ will uns Pistorius
sehen, „kriegsfähig“ die Streitkräfte, dazu will er „die
Gesellschaft aufstellen“. Auf sämtlichen Kanälen werden
Register der Propaganda für die „Mentalitätsänderung“ in
der Bevölkerung gezogen.
In der Strategie der Abschreckung haben
konstruktiv-deeskalierende Vorschläge zur Beendigung von
Kriegen keinen Platz, Initiativen zur Stärkung der UN
sind nicht sichtbar. Zunehmend wird auf militärische
Eskalation gesetzt, neben den Stimmen aus den Parteien
mischen Thinktanks tonangebend mit, Militärhistoriker
und Generäle kommen häufig zu Wort. Andersdenkende
werden angegriffen, diffamiert und ausgegrenzt. Ein
großer Teil hiesiger Medien steht „Gewehr bei Fuß“ für
die bellizistischen Ziele. Experten sprechen daher von
einer „Militarisierung der Medien“.
Der Propagandaforscher Dr. Jonas Tögel
(Universität Regensburg) erläutert die Hintergründe und
Entstehungsgeschichte der sogenannten Kognitiven
Kriegsführung, deren Ziel die gedankliche Beeinflussung
der Gegner ist, mittels „Soft-Power-Techniken“, die
unterhalb der Wahrnehmungsschwelle wirken.
Ort: Neues Gewerkschaftshaus,
Schwanthalerstr. 64, 80336 München
25. September 2026, 10:00 Uhr Schulstreik gegen die Wehrpflicht
Die Frauen in
Schwarz und Aktive für einen Gerechten Frieden in
Nahost halten ihre Mahnwachen weiter an jedem 2. und
4. Freitag im Monat ab (mehr).
Die nächsten Termine sind:
11.09., 13:00 – 14:00 Uhr, Ort steht
noch nicht fest
25.09., 13:00 – 14:00 Uhr,
Ort steht noch nicht fest
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.
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